Amsterdam – erste Assoziationen dazu? – Legale Drogen, Coffeeshops, Sexshops, Prostituierte in Schaufenstern, Protestanten, Heineken, Königin Beatrix, Grachten, Hausboote, Künstler wie Rembrandt oder Van Gogh, Anne Frank…
Amsterdam ist anders. Jung und dynamisch, weltstädtisch und dörflich, historisch und erhaben. Das Motto der holländischen Hauptstadt – meinem Reiseführer zufolge – lautet: “Anything goes!”
Amsterdam hat schon was! Freundliche Bewohner, alle des Englischen mächtig, die nicht müde werden zu lächeln und Touristen den Weg zu weisen oder small talk zu betreiben. Nette Cafés mit wiederum herzlichen Kellnern. Überaus interessante Museen: das “Rijksmuseum” mit Rembrandts berühmten Gemälde “Die Nachtwache” oder Johannes Vermeers “Die Milchmagd”, das “Van Gogh” Museum mit den bekannten “Sonnenblumen”. Aber es gibt auch kleine Museen, die man sich durchaus nicht entgehen lassen sollte, wie z.B. das Museum “Ons’ Lieve Heer op Solder” (“Unser lieber Herrgott auf dem Dachboden”). Hier handelt es sich um eine katholische Geheimkirche auf dem Dachboden eines Herrenhauses, mitten im heutigen Rotlichtviertel gelegen. Durchaus empfehlen kann ich auch eine Grachtenrundfahrt, bei der man sehr viel von der Stadt sieht.
Ein absolutes Muss war für mich das “Anne Frank Huis” in der Prinsengracht 267. Als 13-jährige habe ich das “Tagebuch der Anne Frank” gelesen, das mich damals tief berührt und dazu inspiriert hat selbst Tagebuch zu schreiben. Durch die Räume des Museums schreitend kann man sich gut in die damalige Zeit versetzen. Einzelne Sätze aus dem Tagebuch, die an die Wände projiziert werden, tun ihr übriges.
Siehe auch: www.annefrank.org
Ein paar Tipps: Preiswerter ist Amsterdam zwischen Oktober und März, obwohl zwischen April und September wohl angenehmer, da wärmer. Die “Iamsterdam-card” ist eine gute Investition und lohnt sich allemal, wenn man ein paar Museen besuchen und die öffentlichen Verkehrsmittel gratis benützen will. Mehr dazu auf der homepage: http://www.iamsterdam.com/
Außerdem schadet es nicht seinen Reiseführer vor/während der Reise zu studieren, nicht erst nachher, obwohl das Nachherlesen auch seinen Reiz hat und man dann zu ein paar Aha-Erlebnissen kommt.
Amsterdam, dank u wel! Tot ziens!
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