Archiv für die Kategorie ‘Einfach so Gedanken’

Wenn du glaubst, es geht nimma…

Mittwoch, 09. Juni 2010

… dann geht’s doch immer irgendwie!
Tja, ich dachte, als Unterrichtspraktikantin hätte ich den Mega-Stress. Ich wurde eines besseren belehrt. Seit ich eine E-Kollegin vertrete (long story!) und noch 3 Klassen hinzubekommen habe, merke ich, wie wenig stressig doch meine Arbeit als UP war… Dass es sich hier in allen Klassen um Schularbeitenfächer handelt, macht die Sache auch nicht einfacher, im Gegenteil. Ich weiß – selber schuld! Was muss ich auch zwei Korrekturfächer haben?!
Und dennoch: Obwohl es viel zu jammern gäbe (das mache ich eh schon die letzte Zeit und treibe damit mich selbst und alle in meiner näheren Umgebung in den Wahnsinn – sorry Leute!), ich sehe das alles als Erfahrung an. Und gleichzeitig als Test, ob es wirklich meine Berufung ist Lehrerin zu sein und ob ich auch den nicht so erfreulichen Seiten des Lehrerberufs gewachsen bin… Ja, seit 19.April hab ich kaum mehr Freizeit, lebe nur für die Schule. Dennoch hab ich immer noch Spaß am Unterrichten, mag Schüler – zumindest die meisten ;-) – und weiß, dass ich richtig in dem Job bin! ;-)
Und wenn man glaubt, es geht nimma… eh schon wissen!

To-do-Listen und andere Dinge…

Donnerstag, 01. April 2010

Ich schreibe mir immer wieder To-do-lists, die mir weiterhelfen sollen, erstens, mein Gewissen zu beruhigen, und zweitens (oft schon längst überfällige) Arbeiten auch wirklich zu erledigen. Aber das ist so eine Sache mit den To-do-Listen: mein Problem besteht oft darin, dass ich viel zu viele Dinge aufschreibe, es dann zu einer DIN A 4 Seite ausartet und ich schon beim Schreiben mit Entsetzen feststellen muss, dass es mir unmöglich ist all diese aufgelisteten Punkte auch zu erfüllen, zumindest nicht innerhalb der kurzen Zeitspanne, die ich mir selbst dafür gebe. Nachdem ich also bemerkt hatte, dass die großen Listen nicht den vorgesehenen Zweck erfüllen, begann ich mir einzelne Dinge auf einzelnen Notizzetteln zu schreiben… so, dass ich eine Sache erledige (der Stapel sollte nach Priorität geordnet sein), und nach Erledigung dieser Aufgabe den Notizzettel zerknülle und in den Altpapierkorb werfe. So hat man nicht nur ein ruhigeres Gewissen, sondern hat sich auch einer gewissen sportlichen Tätigkeit hingegeben… ;-)

Zettelwirtschaft

Aber auch diese meine Notizzettel-Technik hat einen Haken: der Stapel ist ständig zu hoch… und heraus kommt wieder eine Zettelwirtschaft, die ich eigentlich vermeiden will… also, ein neuer Zettel muss her und abgearbeitet werden: “Zettelwirtschaft beseitigen!” :-)

Der Ernst des Lebens… ?

Freitag, 04. September 2009

Jetzt fängt sie bald an – die Schule… die Institution, von der ich wohl nicht so schnell loskommen werde! ;-) Mein 8-jähriger Neffe David und ich plauderten. Er teilte mir mit, dass die Ferien nun leider bald vorbei seien und er wieder in die Schule müsse… Ich sagte ihm tröstend: “David, ich auch, ich auch…!” ;-) Allerdings schon lange nicht mehr als Schülerin, sondern in Zukunft als Lehrerin für Englisch und Spanisch! :-)
Aufmerksam wie er so ist, mein Neffe, hat er mir zu diesem Anlass eine Schultüte geschenkt! Alles brauchbare Sachen, die ich darin fand… nebst Spitzer, Bleistift, Uhu, Radiergummi etc. fanden sich da auch Traubenzucker und Süßkram… Nervennahrung? ;-)

Als Kind hab ich immer gehört: “Jetzt fängt der Ernst des Lebens an…” In Wahrheit sind Ernst und Spaß eh ständig unsere Lebensbegleiter. Das Leben fängt nicht an! Es ist das, was ständig um uns herum passiert und die Zeit bleibt nicht stehen…
So viel wollte ich noch vor Schulanfang tun, noch so viele Leute besuchen, ehe es mich nach Fürstenfeld, in die schöne Oststeiermark, verschlägt, … aber ich bin ja nicht aus der Welt, und in Zukunft habe ich ja auch wieder Wochenenden, d.h. SAMSTAG UND SONNTAG zur Verfügung, seit ich samstags nicht mehr arbeiten muss! :-)

Bin freudig gespannt, was mir mein neuer Lebensabschnitt bringen und wie dieses Schuljahr für mich werden wird… :-)

Meine Schultüte ;-)

Meine Schultüte ;-)

So close… :-)

Freitag, 03. Juli 2009

Hab am kommenden Mittwoch, 8. Juli, meine Diplomprüfung… damit schließe ich dann ENDLICH (!!) mein Lehramtsstudium Englisch und Spanisch ab. So viel schwirrt mir im Kopf rum, so viel ist noch zu lernen und zu lesen… kann ich mir so viele literarische Werke, die Namen, den plot, die Themen, die Zusammenhänge einprägen????? Oder soll ich mich einfach auf meinen Instinkt und meine gute Kombinierfähigkeit verlassen? Ich werde unsicher, krieg langsam Nervenflattern, wo ich doch sonst Nerven wie aus Stahl habe… und so vieles schon durchgestanden und erlebt habe…
Ich weiß, dass ich es schaffe, wahrscheinlich sogar gut schaffe, aber da ist halt doch die Angst in mir zu versagen, mich selbst zu enttäuschen…
Und wenn ich daran denke, dass ich so lange darauf hingearbeitet habe dieses mir gesteckte Ziel zu erreichen, dann werde ich noch nervöser. Wie viele Entbehrungen ich auf mich nehmen musste, wie hart ich dafür arbeiten musste um so weit zu kommen… und obwohl ich so oft daran gedacht habe, aufzugeben, da ich es doch soviel einfacher haben hätte können, habe ich es dennoch nicht getan, sondern weitergemacht…
Aufgeben kann man einen Brief, heißt es! :-)
Nur ich allein weiß was für ein wunderbares Gefühl der Erleichterung es sein wird, wenn die Prüfung vorbei ist… wie viele Felsbrocken auf dem langen Weg gelegen waren… wie viele Umwege ich nehmen musste, wie oft ich denselben Weg mehrmals gemacht habe…
Verglichen mit anderen ist es nichts Besonderes sein Studium abzuschließen… so viele haben es schon vor mir gemacht, so viele werden es noch nach mir machen… aber zu wissen, dass ich es doch geschafft habe, was ich mir vor langer Zeit vorgenommen habe, dass ich durchgehalten habe – trotz so vieler widriger Umstände, die andere wohl nie nachvollziehen werden können – das verschafft mir doch Genugtuung… und bald (hoffentlich!) ein strahlendes Gesicht! :-)

Im Moment herrscht totale Anspannung in mir, ich steh neben mir, ich bin nicht ganz ich selbst… und doch ich selbst… absorbed into literature… eine Stunde, drei Professoren, Deutsch, Englisch, Spanisch und ein Haufen Literatur in meinem Kopf, der sich dann den Weg über die Zunge in den Äther bahnen wird…

Jo, das wird schon gut gehen… und trotzdem grummelt es in meiner Magengegend und der Kopf ist zum Bersten voll…

Die Länge eines Blogs…

Donnerstag, 02. April 2009

Vor kurzem wurde ich darauf hingewiesen, dass meine Blogeinträge zu lang seien. Diese Ansicht kam (bis jetzt) aus der männlichen Ecke, um genau zu sein, von einem Techniker (was mich nicht überrascht), aber auch von einem Geisteswissenschaftler… Da habe ich mir also die Frage gestellt wie lang denn ein Blog sein soll. Gibt es dafür Vorgaben oder ist das ein Grundverständnis unter Bloggern? Wenn man in Wikipedia den Begriff “Blog” sucht, findet man unter anderem den Satz:

Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umbrochen wird.

Hmm… ” ‘endlos’, d.h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen” … Demzufolge gibt es keine Beschränkung wie lange ein Blog sein soll oder muss.  Ich bevorzuge meinen Gedanken freien Lauf zu lassen, und manchmal, oder meist, laufen sie eben besonders weit bzw. lange! ;-) Außerdem führe ich ja einen personal blog, ich mache dies nicht um bestimmten Leuten zu gefallen, sondern einfach, weil es mir Spaß macht!

Ich halte es also wie Frank Sinatra  - I do it my way! :-)

PS: Uih, das war heute aber ein besonders kurzer Eintrag! ;-)

PPS: Sind PS üblich in einem blog? … Tja, in meinem schon! ;-)