Ulli und die Fußballweltmeisterschaft…

16. Juni 2010

Ach ja, das Fußballfieber hat auch mich gepackt… vor allem die Großereignisse tun es mir immer an…
Ich hätte grad soviel zu tun… 2 Berge Schularbeitenhefte liegen noch neben mir, Paragraph 5 Prüfungen sind noch vorzubereiten, etc. … aber… Fußballschauen ist soviel lustiger! ;-) Juchu!!! 1:0 für Chile… halte zu den spanisch-, portugiesisch-sprachigen Mannschaften, und zu England… (ja ja, ich weiß, die Deutschen… denen muss man eh nicht die Daumen halten, die kommen eh auch so weiter…), aber, wenn es hart auf hart kommt, dann schlägt mein Herz für Spanien!! :-)
Und nachdem ich ab 28. Juni für 10 Tage in Spanien bin, kann ich ja auch gar nicht anders als mich als Spanienfan zu outen! ;-)

Vaya, viva España!!!! Que vayáis a ganar!! :-)

Wenn du glaubst, es geht nimma…

09. Juni 2010

… dann geht’s doch immer irgendwie!
Tja, ich dachte, als Unterrichtspraktikantin hätte ich den Mega-Stress. Ich wurde eines besseren belehrt. Seit ich eine E-Kollegin vertrete (long story!) und noch 3 Klassen hinzubekommen habe, merke ich, wie wenig stressig doch meine Arbeit als UP war… Dass es sich hier in allen Klassen um Schularbeitenfächer handelt, macht die Sache auch nicht einfacher, im Gegenteil. Ich weiß – selber schuld! Was muss ich auch zwei Korrekturfächer haben?!
Und dennoch: Obwohl es viel zu jammern gäbe (das mache ich eh schon die letzte Zeit und treibe damit mich selbst und alle in meiner näheren Umgebung in den Wahnsinn – sorry Leute!), ich sehe das alles als Erfahrung an. Und gleichzeitig als Test, ob es wirklich meine Berufung ist Lehrerin zu sein und ob ich auch den nicht so erfreulichen Seiten des Lehrerberufs gewachsen bin… Ja, seit 19.April hab ich kaum mehr Freizeit, lebe nur für die Schule. Dennoch hab ich immer noch Spaß am Unterrichten, mag Schüler – zumindest die meisten ;-) – und weiß, dass ich richtig in dem Job bin! ;-)
Und wenn man glaubt, es geht nimma… eh schon wissen!

To-do-Listen und andere Dinge…

01. April 2010

Ich schreibe mir immer wieder To-do-lists, die mir weiterhelfen sollen, erstens, mein Gewissen zu beruhigen, und zweitens (oft schon längst überfällige) Arbeiten auch wirklich zu erledigen. Aber das ist so eine Sache mit den To-do-Listen: mein Problem besteht oft darin, dass ich viel zu viele Dinge aufschreibe, es dann zu einer DIN A 4 Seite ausartet und ich schon beim Schreiben mit Entsetzen feststellen muss, dass es mir unmöglich ist all diese aufgelisteten Punkte auch zu erfüllen, zumindest nicht innerhalb der kurzen Zeitspanne, die ich mir selbst dafür gebe. Nachdem ich also bemerkt hatte, dass die großen Listen nicht den vorgesehenen Zweck erfüllen, begann ich mir einzelne Dinge auf einzelnen Notizzetteln zu schreiben… so, dass ich eine Sache erledige (der Stapel sollte nach Priorität geordnet sein), und nach Erledigung dieser Aufgabe den Notizzettel zerknülle und in den Altpapierkorb werfe. So hat man nicht nur ein ruhigeres Gewissen, sondern hat sich auch einer gewissen sportlichen Tätigkeit hingegeben… ;-)

Zettelwirtschaft

Aber auch diese meine Notizzettel-Technik hat einen Haken: der Stapel ist ständig zu hoch… und heraus kommt wieder eine Zettelwirtschaft, die ich eigentlich vermeiden will… also, ein neuer Zettel muss her und abgearbeitet werden: “Zettelwirtschaft beseitigen!” :-)

Venezia, “la Serenissima”

02. März 2010

Nicht nur Amsterdam habe ich mit einem Besuch beehrt, ein paar Tage zuvor machte ich einen kurzen Abstecher nach Venedig.
Früh morgens, wenn ich normalerweise noch meine Tiefschlafphase habe und mich noch mindestens einmal im Bett umdrehe, machten wir uns mit dem Bus von Graz auf in die allerdurchlauchteste aller Städte Italiens. 5 Stunden mit dem Bus hin und spät abends wieder 5 Stunden mit dem Bus zurück! Das Busfahren ist nicht meines, aber so war es eine günstige Gelegenheit auch mal nach Venedig zu kommen. (Been there, done that!) Es war der Samstag vor dem Faschingsdienstag, sprich: ein Massenauflauf von Menschen, da natürlich alle in der Karnevalszeit nach Venezia wollen. Es war ein wirklich schöner Tag, und das obwohl ich mit dem feucht-kalten Wetter auf Kriegsfuß stand und mit zunehmenden Maße eine triefende Nase hatte, bis zuletzt meine Nase nahezu völlig dicht machte und ich mich aus dem Niesen nicht mehr heraussah. :-( Gar hatte ich eine Allergie gegen Venedig entwickelt? Nichtsdestotrotz war es den Kurzbesuch wert! Auch wenn ich, was noch hinzukam (Tja, einmal ein Schussel – immer ein Schussel! ;-) ), auf der Rückfahrt meine Geldtasche im Bus vergaß und dieses Malheur am nächsten Tag mit Entsetzen und einer kleinen Panikattacke feststellen musste! Zum Glück hatte aber ein netter Herrr des Reiseunternehmens meine Geldtasche aufbewahrt, so dass ich sie am Montag in Graz abholen konnte! Tja, es gibt halt doch noch gute Menschen auf dieser Welt!! :-)
Was mir nach dem Kurzbesuch wieder in den Sinn kam: Wäre halt doch gut mal einen Crash- oder Einsteigerkurs in Italienisch zu machen… man kann sich zwar in Italien auch mit Spanisch oder Englisch durchschlagen, aber wäre schon schön sich auf Italienisch verständigen zu können… Tja, da hat frau einige Sprachen gelernt, aber Italienisch war halt net dabei… disgraziatamente!

Venedig von oben

Venezianische Gondel

Markusplatz unter Wasser

Karneval

Was Schönes...

Ulli in Venedig

I AMsterdam

28. Februar 2010

Amsterdam – erste Assoziationen dazu? – Legale Drogen, Coffeeshops, Sexshops, Prostituierte in Schaufenstern, Protestanten, Heineken, Königin Beatrix, Grachten, Hausboote, Künstler wie Rembrandt oder Van Gogh, Anne Frank…
Amsterdam ist anders. Jung und dynamisch, weltstädtisch und dörflich, historisch und erhaben. Das Motto der holländischen Hauptstadt – meinem Reiseführer zufolge – lautet: “Anything goes!”
Amsterdam hat schon was! Freundliche Bewohner, alle des Englischen mächtig, die nicht müde werden zu lächeln und Touristen den Weg zu weisen oder small talk zu betreiben. Nette Cafés mit wiederum herzlichen Kellnern. Überaus interessante Museen: das “Rijksmuseum” mit Rembrandts berühmten Gemälde “Die Nachtwache” oder Johannes Vermeers “Die Milchmagd”, das “Van Gogh” Museum mit den bekannten “Sonnenblumen”. Aber es gibt auch kleine Museen, die man sich durchaus nicht entgehen lassen sollte, wie z.B. das Museum “Ons’ Lieve Heer op Solder” (“Unser lieber Herrgott auf dem Dachboden”). Hier handelt es sich um eine katholische Geheimkirche auf dem Dachboden eines Herrenhauses, mitten im heutigen Rotlichtviertel gelegen. Durchaus empfehlen kann ich auch eine Grachtenrundfahrt, bei der man sehr viel von der Stadt sieht.
Ein absolutes Muss war für mich das “Anne Frank Huis” in der Prinsengracht 267. Als 13-jährige habe ich das “Tagebuch der Anne Frank” gelesen, das mich damals tief berührt und dazu inspiriert hat selbst Tagebuch zu schreiben. Durch die Räume des Museums schreitend kann man sich gut in die damalige Zeit versetzen. Einzelne Sätze aus dem Tagebuch, die an die Wände projiziert werden, tun ihr übriges.
Siehe auch: www.annefrank.org
Ein paar Tipps: Preiswerter ist Amsterdam zwischen Oktober und März, obwohl zwischen April und September wohl angenehmer, da wärmer. Die “Iamsterdam-card” ist eine gute Investition und lohnt sich allemal, wenn man ein paar Museen besuchen und die öffentlichen Verkehrsmittel gratis benützen will. Mehr dazu auf der homepage: http://www.iamsterdam.com/
Außerdem schadet es nicht seinen Reiseführer vor/während der Reise zu studieren, nicht erst nachher, obwohl das Nachherlesen auch seinen Reiz hat und man dann zu ein paar Aha-Erlebnissen kommt. ;-)

Amsterdam, dank u wel! Tot ziens! :-)

Rijksmuseum

Ulli in Amsterdam

Van Gogh Museum

Beware of zakkenrollers! :-)

Amsterdam und Fahrrad

Anne Frank Huis