Nicht nur Amsterdam habe ich mit einem Besuch beehrt, ein paar Tage zuvor machte ich einen kurzen Abstecher nach Venedig.
Früh morgens, wenn ich normalerweise noch meine Tiefschlafphase habe und mich noch mindestens einmal im Bett umdrehe, machten wir uns mit dem Bus von Graz auf in die allerdurchlauchteste aller Städte Italiens. 5 Stunden mit dem Bus hin und spät abends wieder 5 Stunden mit dem Bus zurück! Das Busfahren ist nicht meines, aber so war es eine günstige Gelegenheit auch mal nach Venedig zu kommen. (Been there, done that!) Es war der Samstag vor dem Faschingsdienstag, sprich: ein Massenauflauf von Menschen, da natürlich alle in der Karnevalszeit nach Venezia wollen. Es war ein wirklich schöner Tag, und das obwohl ich mit dem feucht-kalten Wetter auf Kriegsfuß stand und mit zunehmenden Maße eine triefende Nase hatte, bis zuletzt meine Nase nahezu völlig dicht machte und ich mich aus dem Niesen nicht mehr heraussah.
Gar hatte ich eine Allergie gegen Venedig entwickelt? Nichtsdestotrotz war es den Kurzbesuch wert! Auch wenn ich, was noch hinzukam (Tja, einmal ein Schussel – immer ein Schussel!
), auf der Rückfahrt meine Geldtasche im Bus vergaß und dieses Malheur am nächsten Tag mit Entsetzen und einer kleinen Panikattacke feststellen musste! Zum Glück hatte aber ein netter Herrr des Reiseunternehmens meine Geldtasche aufbewahrt, so dass ich sie am Montag in Graz abholen konnte! Tja, es gibt halt doch noch gute Menschen auf dieser Welt!! ![]()
Was mir nach dem Kurzbesuch wieder in den Sinn kam: Wäre halt doch gut mal einen Crash- oder Einsteigerkurs in Italienisch zu machen… man kann sich zwar in Italien auch mit Spanisch oder Englisch durchschlagen, aber wäre schon schön sich auf Italienisch verständigen zu können… Tja, da hat frau einige Sprachen gelernt, aber Italienisch war halt net dabei… disgraziatamente!
Mit ‘einfach schön’ getaggte Artikel
Venezia, “la Serenissima”
Dienstag, 02. März 2010I AMsterdam
Sonntag, 28. Februar 2010Amsterdam – erste Assoziationen dazu? – Legale Drogen, Coffeeshops, Sexshops, Prostituierte in Schaufenstern, Protestanten, Heineken, Königin Beatrix, Grachten, Hausboote, Künstler wie Rembrandt oder Van Gogh, Anne Frank…
Amsterdam ist anders. Jung und dynamisch, weltstädtisch und dörflich, historisch und erhaben. Das Motto der holländischen Hauptstadt – meinem Reiseführer zufolge – lautet: “Anything goes!”
Amsterdam hat schon was! Freundliche Bewohner, alle des Englischen mächtig, die nicht müde werden zu lächeln und Touristen den Weg zu weisen oder small talk zu betreiben. Nette Cafés mit wiederum herzlichen Kellnern. Überaus interessante Museen: das “Rijksmuseum” mit Rembrandts berühmten Gemälde “Die Nachtwache” oder Johannes Vermeers “Die Milchmagd”, das “Van Gogh” Museum mit den bekannten “Sonnenblumen”. Aber es gibt auch kleine Museen, die man sich durchaus nicht entgehen lassen sollte, wie z.B. das Museum “Ons’ Lieve Heer op Solder” (“Unser lieber Herrgott auf dem Dachboden”). Hier handelt es sich um eine katholische Geheimkirche auf dem Dachboden eines Herrenhauses, mitten im heutigen Rotlichtviertel gelegen. Durchaus empfehlen kann ich auch eine Grachtenrundfahrt, bei der man sehr viel von der Stadt sieht.
Ein absolutes Muss war für mich das “Anne Frank Huis” in der Prinsengracht 267. Als 13-jährige habe ich das “Tagebuch der Anne Frank” gelesen, das mich damals tief berührt und dazu inspiriert hat selbst Tagebuch zu schreiben. Durch die Räume des Museums schreitend kann man sich gut in die damalige Zeit versetzen. Einzelne Sätze aus dem Tagebuch, die an die Wände projiziert werden, tun ihr übriges.
Siehe auch: www.annefrank.org
Ein paar Tipps: Preiswerter ist Amsterdam zwischen Oktober und März, obwohl zwischen April und September wohl angenehmer, da wärmer. Die “Iamsterdam-card” ist eine gute Investition und lohnt sich allemal, wenn man ein paar Museen besuchen und die öffentlichen Verkehrsmittel gratis benützen will. Mehr dazu auf der homepage: http://www.iamsterdam.com/
Außerdem schadet es nicht seinen Reiseführer vor/während der Reise zu studieren, nicht erst nachher, obwohl das Nachherlesen auch seinen Reiz hat und man dann zu ein paar Aha-Erlebnissen kommt.
Amsterdam, dank u wel! Tot ziens!
At last! :-)
Donnerstag, 09. Juli 2009At last!
Por fin!
Endlich geschafft!
Hab gestern meine Diplomprüfung überaus erfolgreich absolviert!! Bin so erleichtert und glücklich, aber auch unendlich müde… Die Akkus müssen wieder aufgeladen werden… Es wird wohl noch eine Zeit lang dauern bis es ganz durchsickert, dass ich diese lange Wegstrecke nun endlich hinter mich gebracht habe…
Danke an all die Menschen, die immer an mich geglaubt haben!
Am Hochzeitstag Regen bringt Glück und Segen!
Dienstag, 23. Juni 2009Am 20. Juni, an meinem Geburtstag, gaben sich zwei Freunde von mir ihr Ja-Wort fürs Leben. Hilde und Heli heirateten in Gamlitz. Der Tag war nicht nur segen-reich, sondern auch regen-reich!
Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Ein schöner Hochzeitstag trotz miesen Wetters!
ALLES GUTE FÜRS WEITERE GEMEINSAME LEBEN DEM NEUVERMÄHLTEN PAAR!
“Just married…!” oder: “¡Recién casado!”
Mittwoch, 20. Mai 2009Dadurch, dass man viel mit Fremdsprachen zu tun hat, erlebt man so einiges… und das finde ich sehr aufregend!
Vor einigen Jahren, als die Zollwache noch verstärkt an der südsteirischen Grenze zu Slowenien existierte, durfte ich einmal als Dolmetscherin für eine albanische Zolldelegation fungieren und live das tägliche Geschehen der Zollwachbeamten miterleben… Ich konnte zwar kein Albanisch, aber mittels Englisch verlief die Kommunikation recht passabel. Inzwischen ist Slowenien schon länger Mitglied der Europäischen Union, und das ist auch gut so!
Heute kam ich wieder in den Genuss die Funktion einer Dolmetscherin zu übernehmen – und das, obwohl ich ja kein Dolmetsch-, sondern Lehramtsstudium gemacht habe.
Wie auch immer, heute Nachmittag durfte ich einer standesamtlichen Trauung in Gamlitz beiwohnen. Es vermählten sich Gaby aus Buenos Aires, Argentinien – die mir inzwischen eine liebe Freundin geworden ist – und Franzi aus der Südsteiermark. Ich durfte dabei die Trauungsrede auf Spanisch übersetzen. Mein Spanisch war etwas eingerostet, da ich es ein paar Monate nicht mehr so aktiv gebraucht hatte, aber ich denke, ich habe die Sache ganz gut gemacht. Das Brautpaar hat “Ja” bzw. “Sí” gesagt – somit kann meine Übersetzung nicht so falsch gewesen sein…
Es war eine schöne Trauung im kleinen Rahmen und ein sonniger und heißer Tag…
Todo lo mejor para Gaby y Franzi en su vida común aquí en Austria!




















