Mit ‘Fauler Willi’ getaggte Artikel

To-do-Listen und andere Dinge…

Donnerstag, 01. April 2010

Ich schreibe mir immer wieder To-do-lists, die mir weiterhelfen sollen, erstens, mein Gewissen zu beruhigen, und zweitens (oft schon längst überfällige) Arbeiten auch wirklich zu erledigen. Aber das ist so eine Sache mit den To-do-Listen: mein Problem besteht oft darin, dass ich viel zu viele Dinge aufschreibe, es dann zu einer DIN A 4 Seite ausartet und ich schon beim Schreiben mit Entsetzen feststellen muss, dass es mir unmöglich ist all diese aufgelisteten Punkte auch zu erfüllen, zumindest nicht innerhalb der kurzen Zeitspanne, die ich mir selbst dafür gebe. Nachdem ich also bemerkt hatte, dass die großen Listen nicht den vorgesehenen Zweck erfüllen, begann ich mir einzelne Dinge auf einzelnen Notizzetteln zu schreiben… so, dass ich eine Sache erledige (der Stapel sollte nach Priorität geordnet sein), und nach Erledigung dieser Aufgabe den Notizzettel zerknülle und in den Altpapierkorb werfe. So hat man nicht nur ein ruhigeres Gewissen, sondern hat sich auch einer gewissen sportlichen Tätigkeit hingegeben… ;-)

Zettelwirtschaft

Aber auch diese meine Notizzettel-Technik hat einen Haken: der Stapel ist ständig zu hoch… und heraus kommt wieder eine Zettelwirtschaft, die ich eigentlich vermeiden will… also, ein neuer Zettel muss her und abgearbeitet werden: “Zettelwirtschaft beseitigen!” :-)

Ein Nachmittag am See…

Sonntag, 03. Mai 2009

Endlich wieder gesund!

Was gibt es da Besseres als raus in die Natur zu gehen, Sonne und Wind zu genießen und die Seele baumeln lassen! :-)

Am Stubenbergsee

Am Stubenbergsee

Thomas und ich

Thomas und ich

Segelboot am See

Segelboot am See

Thomas

Thomas

Birken am See

Birken am See

Faul in der Sonne rumliegen :-)

Faul in der Sonne rumliegen :-)

Aufschieberitis

Montag, 23. März 2009

Wer kennt sie nicht – die Aufschieberitis?!

Also, ich bin wohl oft Meisterin darin, wenn es darum geht alles Mögliche aufzuschieben, was eigentlich Priorität hätte, weil alles andere erscheint plötzlich so interessant und wichtig… Sei es das Aufräumen, oder noch schnell den Posteingang abarbeiten, e-mails beantworten, ach, und dieser Film scheint auch so interessant zu sein… den muss ich mir noch ansehen, und dann gehe ich wirklich ans Werk, ach, und diesen und jenen wollte ich auch noch anrufen, das muss ich noch fixieren, und wenn dann noch Besuch kommt, just, wenn ich bereit bin endlich wieder meinen Prioritäten nachzugehen… da kann mann / frau ja auch nicht so unhöflich sein und die Person gleich so abfertigen…

In meinem Fall heißt die Priorität im Moment meine Diplomarbeit zu schreiben… oh, but Ulli gets distracted so easily… ;-) Everything’s so interesting!

Was tun also, wenn einen diese “Volkskrankheit” erwischt hat? Welche ist die richtige Medizin, die passende Therapie? Hmm… ich könnte dazu mal die Ärzte unter meinen Freunden befragen… Welchen Ratschlag sie wohl erteilen würden?

Ein Artikel über Aufschieberitis schlägt folgende Schritte zur Lösung des Problems vor:

Zunächst einmal dem Phänomen auf die Spur kommen: Da es sich um ein Phänomen handelt, das wohl in uns allen (wenn auch mehr oder weniger stark ausgeprägt) ist, sollte man das “Problem” gar nicht als Problem sehen. Es mag durchaus gute Gründe fürs Aufschieben geben.

Dann sollte man sich die Frage stellen, warum man denn Dinge eigentlich aufschiebt: Durch das Analysieren stellt man fest, dass die Gründe für die Aufschieberei bei verschiedenen Aufgaben sehr unterschiedlich sein können. So erfährt man viel über die individuelle Eigenmotivation und Prioritätensetzung. Verschiedene Ursachen für die Aufschieberitis können sein: schlichte Unlust, die Sache macht einfach keinen Spaß; es mangelt an der Motivation, der Sinn der Tätigkeit ist evt. nicht klar; eine Art Trotzgefühl, man macht bewusst nicht, was andere von einem erwarten; schlechte Organisation; mangelnde Erfolgserlebnisse; oder anderes…

Hmm… wenn ich darüber nachdenke, dann komme ich zu dem Schluss, dass in meinem Fall der letzte Punkt zutrifft: “oder anderes” ;-) Auch handelt es sich nicht um Angst oder Zweifel, die sich in mir breit machen könnten… weil ich weiß, dass ich die Sache gut mache, wenn ich mich nur darauf konzentriere… Also vielleicht einfach nur mangelnde Konzentration oder ich hab in regelmäßigen Abständen das “Faule Willi” – Syndrom?! ;-)

Den Rest des Artikels überfliege ich und schau noch schnell, welche Denkanstöße und praktische Tipps denn da noch gegeben werden… Aha!

  1. Denkanstoß: Schieben Sie heute Ihre Aufschieberitis auf! 
  2. Denkanstoß: Die Welt ist voller kostenloser Motivationstrainer!

Ob das weiterhilft?! Zweifelhaft…

Na dann, bevor ich mich meinem weiteren Schreiben der Diplomarbeit widme, gehe ich mal was essen, und dann wollte ich noch nach der Post schauen, ah, und die Verfilmung der Bücher wollte ich mir auch noch fertig anschauen, und dann… und dann… ;-)

Fauler Willi