Mit ‘Gedankenströme’ getaggte Artikel

Also jetzt…

Samstag, 18. Juli 2009

Also jetzt hab ich ihn ja auch… den “academic degree”, den Titel, den schmucken Beinamen, den “Magistra philosophiae”… und, hat sich was geändert? Na ja, noch merke ich nicht so viel davon… aber das kommt vielleicht noch in Zukunft bei diversen Amtswegen…

Österreich und seine Landsleutchen haben ja so ein ganz eigenes Verhältnis zu den Titeln… Fast ein jeder ist oder wäre gerne ein Hofrat oder ein irgendwas… Jo, die Titel… im Ausland wird man da eh ein bisschen belächelt, wenn man seinen “academic degree” so hervorhebt… aber ich denke mir mal, in Österreich, da mach ich schon Gebrauch davon… Immerhin musste ich ihn mir hart erwerben, den Titel… und wenn schon die Frau vom Doktor eine Frau Dr. ist ohne je eine Frau Dr. gewesen zu sein, sondern nur die Frau vom Doktor, na, dann bitte schön bin ich schon die Frau Magistra! ;-)

“Muss ich dich jetzt mit Frau Magister anreden?” – fragen mich meine Arbeitskollegen im Supermarkt… Meine Antwort, nach einem kurzen Lacher: “Na ja, du darfst weiterhin Ulli zu mir sagen, aber die bösen Leute, die müssen mich mit meinem vollständigen Titel anreden!” ;-)

Jo, so ist das mit den Titeln bei uns… Aber schön ist es schon, dass ich ihn jetzt hab! ;-)
Vor allem, weil er mir die Türen zum Unterrichten in alle höheren Schulen öffnet… und wenn es denn sein muss, dann schreiben wir halt “Frau Mag. Ulli” auf den Wisch… ;-)

Meine Sponsion

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Mag.phil.

Mag.phil.

At last! :-)

Donnerstag, 09. Juli 2009

At last!
Por fin!
Endlich geschafft! :-)

Hab gestern meine Diplomprüfung überaus erfolgreich absolviert!! Bin so erleichtert und glücklich, aber auch unendlich müde… Die Akkus müssen wieder aufgeladen werden… Es wird wohl noch eine Zeit lang dauern bis es ganz durchsickert, dass ich diese lange Wegstrecke nun endlich hinter mich gebracht habe…

Danke an all die Menschen, die immer an mich geglaubt haben! :-)

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So close… :-)

Freitag, 03. Juli 2009

Hab am kommenden Mittwoch, 8. Juli, meine Diplomprüfung… damit schließe ich dann ENDLICH (!!) mein Lehramtsstudium Englisch und Spanisch ab. So viel schwirrt mir im Kopf rum, so viel ist noch zu lernen und zu lesen… kann ich mir so viele literarische Werke, die Namen, den plot, die Themen, die Zusammenhänge einprägen????? Oder soll ich mich einfach auf meinen Instinkt und meine gute Kombinierfähigkeit verlassen? Ich werde unsicher, krieg langsam Nervenflattern, wo ich doch sonst Nerven wie aus Stahl habe… und so vieles schon durchgestanden und erlebt habe…
Ich weiß, dass ich es schaffe, wahrscheinlich sogar gut schaffe, aber da ist halt doch die Angst in mir zu versagen, mich selbst zu enttäuschen…
Und wenn ich daran denke, dass ich so lange darauf hingearbeitet habe dieses mir gesteckte Ziel zu erreichen, dann werde ich noch nervöser. Wie viele Entbehrungen ich auf mich nehmen musste, wie hart ich dafür arbeiten musste um so weit zu kommen… und obwohl ich so oft daran gedacht habe, aufzugeben, da ich es doch soviel einfacher haben hätte können, habe ich es dennoch nicht getan, sondern weitergemacht…
Aufgeben kann man einen Brief, heißt es! :-)
Nur ich allein weiß was für ein wunderbares Gefühl der Erleichterung es sein wird, wenn die Prüfung vorbei ist… wie viele Felsbrocken auf dem langen Weg gelegen waren… wie viele Umwege ich nehmen musste, wie oft ich denselben Weg mehrmals gemacht habe…
Verglichen mit anderen ist es nichts Besonderes sein Studium abzuschließen… so viele haben es schon vor mir gemacht, so viele werden es noch nach mir machen… aber zu wissen, dass ich es doch geschafft habe, was ich mir vor langer Zeit vorgenommen habe, dass ich durchgehalten habe – trotz so vieler widriger Umstände, die andere wohl nie nachvollziehen werden können – das verschafft mir doch Genugtuung… und bald (hoffentlich!) ein strahlendes Gesicht! :-)

Im Moment herrscht totale Anspannung in mir, ich steh neben mir, ich bin nicht ganz ich selbst… und doch ich selbst… absorbed into literature… eine Stunde, drei Professoren, Deutsch, Englisch, Spanisch und ein Haufen Literatur in meinem Kopf, der sich dann den Weg über die Zunge in den Äther bahnen wird…

Jo, das wird schon gut gehen… und trotzdem grummelt es in meiner Magengegend und der Kopf ist zum Bersten voll…

Love does not exist… or does it?

Samstag, 04. April 2009
Love...?

Love...?

So oft in den Mund genommen, so viele Dichter haben darüber geschrieben, so viel wird darüber gesagt… und auch wenn man(n oder frau) nicht daran glaubt oder sich über sie lustig macht, so beschäftigen wir uns doch auf die eine oder andere Art mit ihr… Also stelle ich einfach den Satz bzw. die Frage in den (virtuellen) Raum: “Liebe existiert nicht… oder doch?”

Sehr lange und ausführlich könnte man darüber diskutieren, ich versuche hier einfach mal die Gedanken schriftlich zu formulieren, die mir im Moment durch den Kopf schwirren:

Gläubige Menschen verstehen unter einzig wahrer Liebe die Liebe zu Gott. Als sogenannter “non-believer”, manchmal Atheist bzw. sporadischer Agnostiker, und meiste Zeit Skeptiker, kann ich damit nichts anfangen.

Der Poet schreibt über die romantische Liebe, diese Form der Liebe, an die die meisten von uns (gerne) glauben (wollen) oder vielleicht irgendwann einmal geglaubt haben… Damit sie aber diesen hohen Stellenwert behält, ist und bleibt sie, im Gegensatz zu Holly- bzw. Bollywoodfilmen, eine unerfüllte Liebe.

Dann könnte man noch viele andere Arten von Liebe aufzählen, die zwischen Eltern und Kindern, etc. – aber irgendwie erscheint mir das nicht relevant oder auch nicht interessant genug.

Ich mache mir Gedanken darüber, was “Liebe” für mich bedeutet bzw. stelle mir die Frage: Muss “es” (damit meine ich eine “Beziehung” zwischen zwei Menschen, die einander viel bedeuten) überhaupt einen Titel haben, oder ist es nicht besser es gar nicht mit dem Wort Liebe zu benennen, sondern es als das zu sehen was es ist… was auch immer es ist…? Vielleicht kann man auf diese Art das Schöne umso mehr genießen, und man fällt nicht so tief, wenn “es” denn doch nicht klappen und dann wieder vorbei sein sollte. Macht man sich nicht sehr verwundbar, wenn man seine Gefühle so preisgibt, sozusagen sein Innerstes nach Außen stülpt, was man später eventuell bereut? Aber darin liegt wohl auch das Risiko und gleichzeitig die Chance, wenn man sich auf “sowas wie Liebe” einlässt…

Was ist schwieriger: Liebe geben oder sie annehmen können? Liebt man nicht oder weniger, wenn man nicht eifersüchtig ist? Ist Liebe das schönste Unglück? Soll man sich auf die Suche nach ihr begeben oder darauf hoffen von ihr gefunden zu werden? Ist Liebe unlogisch und wird daher von logisch-denkenden Menschen belächelt oder sogar verachtet? Ist Liebe nur was für starke Menschen? Besser geliebt und verloren als nie geliebt zu haben? Wie spürt jemand, der noch nie richtig geliebt hat, wie sich Liebe anfühlt? Ist Liebe einfach nur Ansichtssache? Nur weil ich nicht so geliebt werde, wie ich es gerne hätte, bedeutet das, dass ich gar nicht geliebt werde? Nur weil ich “mehr” oder offensichtlicher liebe, heißt das, dass meine Liebe die bessere oder die größere ist? Oder ist die richtige Liebe diejenige, die nichts verlangt, nichts erwartet, die selbstlos ist? …

Ich könnte viele Zitate anführen, die mir zum Thema Liebe einfielen. Ich beschränke mich auf ein paar Zeilen aus dem Gedicht “NO QUESTIONS” von Walter W. Hölbling (aus “Love-Lust-Loss”):

love is

happiness

as well as pain

gratefully I accept both

knowing I am alive

Die Länge eines Blogs…

Donnerstag, 02. April 2009

Vor kurzem wurde ich darauf hingewiesen, dass meine Blogeinträge zu lang seien. Diese Ansicht kam (bis jetzt) aus der männlichen Ecke, um genau zu sein, von einem Techniker (was mich nicht überrascht), aber auch von einem Geisteswissenschaftler… Da habe ich mir also die Frage gestellt wie lang denn ein Blog sein soll. Gibt es dafür Vorgaben oder ist das ein Grundverständnis unter Bloggern? Wenn man in Wikipedia den Begriff “Blog” sucht, findet man unter anderem den Satz:

Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umbrochen wird.

Hmm… ” ‘endlos’, d.h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen” … Demzufolge gibt es keine Beschränkung wie lange ein Blog sein soll oder muss.  Ich bevorzuge meinen Gedanken freien Lauf zu lassen, und manchmal, oder meist, laufen sie eben besonders weit bzw. lange! ;-) Außerdem führe ich ja einen personal blog, ich mache dies nicht um bestimmten Leuten zu gefallen, sondern einfach, weil es mir Spaß macht!

Ich halte es also wie Frank Sinatra  - I do it my way! :-)

PS: Uih, das war heute aber ein besonders kurzer Eintrag! ;-)

PPS: Sind PS üblich in einem blog? … Tja, in meinem schon! ;-)