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Frühlingsimpressionen

Montag, 20. April 2009

Welch verschiedene Assoziationen man doch zum Frühling haben kann… Manch einer denkt an die endlich wärmeren Sonnentage, die blühenden Bäume und Blumen… manch einer denkt an die furchtbare beginnende Zeit der Allergien, wieder ein anderer vermisst jetzt schon den Schnee… andere sehen sich schon im Sommer und kleiden sich auch dementsprechend… der Mensch fängt an wieder mehr für seine Fitness zu tun (oder nimmt es sich zumindest vor), wieder ein anderer ist grad krank oder noch immer nicht auf dem Weg der Besserung… und an manch einem geht diese Jahreszeit spurlos vorüber…

Ich war in letzter Zeit immer wieder krank und bin leider noch immer nicht ganz gesundet. Diese Tatsache stimmt mich frustriert und macht mich auch wütend, dennoch versuche ich es positiv zu sehen (auch wenn es nicht immer so leicht fällt) und lass mich durch die schöne Frühlingszeit und durch die Menschen, die mir wichtig sind, optimistisch stimmen… Life is good – no matter what… !

Unser Osterfeuer

Unser Osterfeuer

Mein Neffe Mario und ich

Mein Neffe Mario und ich

Birkenbaum vor meinem Fenster

Birkenbaum vor meinem Fenster

Auch ein paar schwarze sind dabei...

Auch ein paar schwarze sind dabei...

Ulli auf dem Weg zur Warte

Ulli auf dem Weg zur Warte

Thomas ;-)

Thomas ;-)

Blick auf die Südsteiermark

Blick auf die Südsteiermark

Ulli auf der Plač-Warte

Ulli auf der Plač-Warte

A walk in the sunshine… :-)

Samstag, 11. April 2009

Nachdem ich die letzten Tage krank war, lechzte ich danach wieder raus in die Natur zu gehen. Es war ein herrlicher Sonnentag im Frühling. Es bot sich daher an einen Spaziergang im Sonnenschein zu machen. Der Anstieg durch den Wald auf den Obegg hinauf war ein bisschen beschwerlich, aber es war die Mühe wert. Am Obegg spazierte ich vorbei an dem Haus, wo ich meine Kindheit bis zu meinem 6. Lebensjahr verbrachte, vorbei an dem Brunnen, der mich so sehr an die idyllische Zeit von damals erinnert… ja und des Weges kamen mir noch so einige andere schöne Dinge unter… Welch herrlicher Tag! :-)

Kirschblüten

Kirschblüten

Kirschbaum im Frühling

Kirschbaum im Frühling

Brunnen vor dem Haus

Brunnen vor dem Haus

Fenster mit Herz

Fenster mit Herz

Idyllisches Plätzchen

Idyllisches Plätzchen

Sunshineulli im Wind :-)

Sunshineulli im Wind :-)

Und schon wieder: Sunshineulli :-)

Und schon wieder: Sunshineulli :-)

Baumkronen

Baumkronen

O Canada!

Mittwoch, 25. März 2009

Kanada – das beste Beispiel für gelebte Transkulturalität…

Während meines Au-pair Aufenthalts in den USA, nahm ich die Gelegenheit wahr über Weihnachten (1995) meine Cousine und ihre Familie in Kanada zu besuchen. (By the way: Hello there, Betty and family! – if you ever gonna read this! :-) ). Und ich musste feststellen, dass ich mich damals in Kanada verliebte. Vielleicht kann ich es am besten so beschreiben, indem ich sage: “I immediately felt home!” … Wohl auch wegen meiner Verwandten (die ich damals aber zum ersten Mal sah), die mich so großartig bei sich aufnahmen, vielleicht auch wegen der nicht so US-amerikanischen, sondern viel europäischeren Mentalität der Kanadier. Jedenfalls fühlte ich mich sichtlich wohl da in Alberta. Seit damals habe ich es nicht mehr geschafft nach Kanada zu reisen, was aber in Zukunft definitiv auf meiner Reiseliste ganz oben steht! :-) Seit damals hat sich auch so etwas wie eine tiefe Sehnsucht in mir breitgemacht – ein Fernweh nach Kanada.

Auf der Anglistik an der Grazer Uni werden seit den letzten Jahren auch immer wieder mal Lehrveranstaltungen mit dem Schwerpunkt Kanada angeboten. Finde ich super! :-) In diesem Rahmen besuchte ich auch eine Vorlesung über “Canadian Literature” – und das Ganze noch freiwillig! Stelle sich das einer mal vor! Seitdem habe ich eine weitere Liebe für mich entdeckt: die Liebe zur kanadischen Literatur! :-) Der Professor, bei dem ich diese Vorlesung besuchte, ist mittlerweile mein Diplomarbeitsbetreuer und mein Thema eines über kanadische Literatur geworden! Da ich mir vorgenommen hatte meine Arbeit über Migration und Transkulturalität im Zusammenhang mit einem kanadischen Autor zu schreiben, machte ich mich dann auf die Suche nach Autoren, die einen Migrationshintergrund hatten bzw. die über solche Themen schrieben. Durch Zufall stieß ich dann auf die Trilogie von Nino Ricci. Es handelte sich um die Bücher Lives Of The Saints, In A Glass House, Where She Has Gone. Ich verschlang sie der Reihe nach, da sie mich dermaßen fesselten. Siehe auch Nino Ricci’s homepage. So wurde mein Diplomarbeitsthema: “Aspects of migration and transculturalism in Nino Ricci’s novels: Lives Of The Saints, In A Glass House, Where She Has Gone:-) Vor kurzem entdeckte ich auch die Verfilmung der Trilogie mit dem gleichnamigen Titel “Lives of the Saints”… allerdings war es nicht ganz so einfach den Film zu beschaffen… schließlich bekam ich ihn aus den USA, natürlich auf Englisch, aber mit holländischen Untertiteln (diese sind jedoch ausblendbar). Wie so oft ist es schwierig Film und Buch zu vergleichen… Meiner Meinung nach wurden die Bücher gut verfilmt, natürlich teilweise etwas abgeändert, aber im Großen und Ganzen nenne ich ihn wirklich gelungen und sehr sehenswert - unter anderem mit einer glänzenden Sophia Loren und einem Kris Kristofferson, um nur die bekannten Schauspieler zu nennen.

O Canada…!

The Maple Leaf

The Maple Leaf

Books are your friends!

Mittwoch, 25. März 2009
Books are your friends!

Books are your friends!

“Remember: Books are your friends!” Als au-pair pflegte ich meinen drei Sprösslingen das immer zu sagen.

Meine Beziehung zu Büchern ist immer eine freundschaftliche gewesen, vielleicht, weil ich das Gefühl hatte, dass Bücher mich nicht so enttäuschen würden wie manch ein Mensch. Bücher bedeuteten mir auch deshalb so viel, weil ich, zumindest in meinem Kopf, zu neuen Ufern aufbrechen, in andere Zeiten und Länder reisen konnte… Heute mag ich sowohl das Reisen im Kopf als auch das tatsächliche Reisen – also eine Kombination von beiden! 

In einem Sprachausbildungskurs an der Uni, es hieß damals noch “Advanced Comprehension and Composition” – inzwischen nennt er sich “Professional Writing Skills”, bekamen wir einmal die Aufgabe, einen Text zu schreiben mit der Überschrift: “One thing you can’t tell by looking at me…”. Diesen Text, den ich damals schrieb, möchte ich hier wiedergeben:

One thing you can’t tell by looking at me…   

… is that I’m mad about books. Whenever I see a bookstore I feel the urge to go in there. I hear this little magical voice from a book in the store window that tries to persuade me (it always succeeds in doing so): “Come on in, Ulli! You don’t have to buy me, but at least look at me. Don’t go away without having seen my wonderful cover!” And after a few seconds – maybe just one second because I’m a very spontaneous person – I go in and spend too much time looking at them, leafing through them and smelling them. Sometimes, if the book is very thin, more like a leaflet, I would even read through it while sitting or kneeling in some remote corner where nobody would find me.

Although I’m fascinated by all kinds of books, I do prefer foreign language books, that is to say, books in English and Spanish. (The latter is my second study.) Some five years ago, while working as an au-pair in the US State of Washington I discovered the biggest and most wonderful bookstore: “Barnes and Noble” in Seattle. As I entered I felt like a teeny weeny foreign species standing in awe of the many enormous bookshelves crammed full with thousands and thousands of books. Of course, I bought at least 10 of them… Don’t ask me how many books I had to send home by the end of the year!

It comes in handy that it’s just me and my mom living in our house. This way I can keep my books that I have bought through the years in three rooms. In “my” room, where I work and sleep, I only have the books that I need for my studies, that means only in the language of Shakespeare and Cervantes. If you ask me whether I have read all of my books I have to admit that I have not – but most of them. I always tell myself that I’m going to read the rest of them when I’m retired…

One last thing about me and books… I intend to write one someday… Then I’m going to write about all the things you can’t tell by looking at me… oh… and there are loads of things…