Mit ‘Literatur’ getaggte Artikel

So close… :-)

Freitag, 03. Juli 2009

Hab am kommenden Mittwoch, 8. Juli, meine Diplomprüfung… damit schließe ich dann ENDLICH (!!) mein Lehramtsstudium Englisch und Spanisch ab. So viel schwirrt mir im Kopf rum, so viel ist noch zu lernen und zu lesen… kann ich mir so viele literarische Werke, die Namen, den plot, die Themen, die Zusammenhänge einprägen????? Oder soll ich mich einfach auf meinen Instinkt und meine gute Kombinierfähigkeit verlassen? Ich werde unsicher, krieg langsam Nervenflattern, wo ich doch sonst Nerven wie aus Stahl habe… und so vieles schon durchgestanden und erlebt habe…
Ich weiß, dass ich es schaffe, wahrscheinlich sogar gut schaffe, aber da ist halt doch die Angst in mir zu versagen, mich selbst zu enttäuschen…
Und wenn ich daran denke, dass ich so lange darauf hingearbeitet habe dieses mir gesteckte Ziel zu erreichen, dann werde ich noch nervöser. Wie viele Entbehrungen ich auf mich nehmen musste, wie hart ich dafür arbeiten musste um so weit zu kommen… und obwohl ich so oft daran gedacht habe, aufzugeben, da ich es doch soviel einfacher haben hätte können, habe ich es dennoch nicht getan, sondern weitergemacht…
Aufgeben kann man einen Brief, heißt es! :-)
Nur ich allein weiß was für ein wunderbares Gefühl der Erleichterung es sein wird, wenn die Prüfung vorbei ist… wie viele Felsbrocken auf dem langen Weg gelegen waren… wie viele Umwege ich nehmen musste, wie oft ich denselben Weg mehrmals gemacht habe…
Verglichen mit anderen ist es nichts Besonderes sein Studium abzuschließen… so viele haben es schon vor mir gemacht, so viele werden es noch nach mir machen… aber zu wissen, dass ich es doch geschafft habe, was ich mir vor langer Zeit vorgenommen habe, dass ich durchgehalten habe – trotz so vieler widriger Umstände, die andere wohl nie nachvollziehen werden können – das verschafft mir doch Genugtuung… und bald (hoffentlich!) ein strahlendes Gesicht! :-)

Im Moment herrscht totale Anspannung in mir, ich steh neben mir, ich bin nicht ganz ich selbst… und doch ich selbst… absorbed into literature… eine Stunde, drei Professoren, Deutsch, Englisch, Spanisch und ein Haufen Literatur in meinem Kopf, der sich dann den Weg über die Zunge in den Äther bahnen wird…

Jo, das wird schon gut gehen… und trotzdem grummelt es in meiner Magengegend und der Kopf ist zum Bersten voll…

Juchu! Diplomarbeit erledigt! :-)

Dienstag, 23. Juni 2009

Lang hat es gedauert, aber nun hab ich sie auch endlich hingekriegt – meine Diplomarbeit!
Alles erfolgreich erledigt… nun heißt es noch die Diplomprüfung am 8. Juli gut absolvieren! ;-)
Hold your fingers crossed for me!

Meine Diplomarbeit!

Meine Diplomarbeit!

O Canada!

Mittwoch, 25. März 2009

Kanada – das beste Beispiel für gelebte Transkulturalität…

Während meines Au-pair Aufenthalts in den USA, nahm ich die Gelegenheit wahr über Weihnachten (1995) meine Cousine und ihre Familie in Kanada zu besuchen. (By the way: Hello there, Betty and family! – if you ever gonna read this! :-) ). Und ich musste feststellen, dass ich mich damals in Kanada verliebte. Vielleicht kann ich es am besten so beschreiben, indem ich sage: “I immediately felt home!” … Wohl auch wegen meiner Verwandten (die ich damals aber zum ersten Mal sah), die mich so großartig bei sich aufnahmen, vielleicht auch wegen der nicht so US-amerikanischen, sondern viel europäischeren Mentalität der Kanadier. Jedenfalls fühlte ich mich sichtlich wohl da in Alberta. Seit damals habe ich es nicht mehr geschafft nach Kanada zu reisen, was aber in Zukunft definitiv auf meiner Reiseliste ganz oben steht! :-) Seit damals hat sich auch so etwas wie eine tiefe Sehnsucht in mir breitgemacht – ein Fernweh nach Kanada.

Auf der Anglistik an der Grazer Uni werden seit den letzten Jahren auch immer wieder mal Lehrveranstaltungen mit dem Schwerpunkt Kanada angeboten. Finde ich super! :-) In diesem Rahmen besuchte ich auch eine Vorlesung über “Canadian Literature” – und das Ganze noch freiwillig! Stelle sich das einer mal vor! Seitdem habe ich eine weitere Liebe für mich entdeckt: die Liebe zur kanadischen Literatur! :-) Der Professor, bei dem ich diese Vorlesung besuchte, ist mittlerweile mein Diplomarbeitsbetreuer und mein Thema eines über kanadische Literatur geworden! Da ich mir vorgenommen hatte meine Arbeit über Migration und Transkulturalität im Zusammenhang mit einem kanadischen Autor zu schreiben, machte ich mich dann auf die Suche nach Autoren, die einen Migrationshintergrund hatten bzw. die über solche Themen schrieben. Durch Zufall stieß ich dann auf die Trilogie von Nino Ricci. Es handelte sich um die Bücher Lives Of The Saints, In A Glass House, Where She Has Gone. Ich verschlang sie der Reihe nach, da sie mich dermaßen fesselten. Siehe auch Nino Ricci’s homepage. So wurde mein Diplomarbeitsthema: “Aspects of migration and transculturalism in Nino Ricci’s novels: Lives Of The Saints, In A Glass House, Where She Has Gone:-) Vor kurzem entdeckte ich auch die Verfilmung der Trilogie mit dem gleichnamigen Titel “Lives of the Saints”… allerdings war es nicht ganz so einfach den Film zu beschaffen… schließlich bekam ich ihn aus den USA, natürlich auf Englisch, aber mit holländischen Untertiteln (diese sind jedoch ausblendbar). Wie so oft ist es schwierig Film und Buch zu vergleichen… Meiner Meinung nach wurden die Bücher gut verfilmt, natürlich teilweise etwas abgeändert, aber im Großen und Ganzen nenne ich ihn wirklich gelungen und sehr sehenswert - unter anderem mit einer glänzenden Sophia Loren und einem Kris Kristofferson, um nur die bekannten Schauspieler zu nennen.

O Canada…!

The Maple Leaf

The Maple Leaf