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You owe me nothing in return

Donnerstag, 09. April 2009

Mein absolutes Lielingslied ist “You owe me nothing in return” von Alanis Morissette. Ich finde den Text so genial und gemeinsam mit der Musik ist es für mich das perfekte Lied. Jede Zeile spricht mir aus der Seele. Das ist es was für mich Liebe ist…

Schon Antoine de Saint-Exupéry sagte: “Die wirkliche Liebe beginnt, wo keine Gegengabe mehr erwartet wird.”

“You Owe Me Nothing In Return” by Alanis Morissette

I’ll give you countless amounts of outright acceptance if you want it
I will give you encouragement to choose the path that you want if you need it
You can speak of anger and doubts your fears and freak outs and I’ll hold it
You can share your so-called shame filled accounts of times in your life and I won’t judge it
(and there are no strings attached to it)

You owe me nothing for giving the love that I give
You owe me nothing for caring the way that I have
I give you thanks for receiving it’s my privilege
And you owe me nothing in return

You can ask for space for yourself and only yourself and I’ll grant it
You can ask for freedom as well or time to travel and you’ll have it
You can ask to live by yourself or love someone else and I’ll support it
You can ask for anything you want anything at all and I’ll understand it
(and there are no strings attached to it)

You owe me nothing for giving the love that I give
You owe me nothing for caring the way that I have
I give you thanks for receiving it’s my privilege
And you owe me nothing in return

I bet you’re wondering when the next payback shoe will eventually drop
I bet you’re wondering when my conditional police will force you to cough up
I bet you wonder how far you have now danced your way back into debt
This is the only kind of love as I understand it that there really is

You can express your deepest of truths even if it means I’ll lose you and I’ll hear it
You can fall into the abyss on your way to your bliss I’ll empathize with
You can say that you have to skip town to chase your passion I’ll hear it
You can even hit rock bottom have a mid-life crisis and I’ll hold it
(and there are no strings attached)

You owe me nothing for giving the love that I give
You owe me nothing for caring the way that I have
I give you thanks for receiving it’s my privilege
And you owe me nothing in return

 

Love does not exist… or does it?

Samstag, 04. April 2009
Love...?

Love...?

So oft in den Mund genommen, so viele Dichter haben darüber geschrieben, so viel wird darüber gesagt… und auch wenn man(n oder frau) nicht daran glaubt oder sich über sie lustig macht, so beschäftigen wir uns doch auf die eine oder andere Art mit ihr… Also stelle ich einfach den Satz bzw. die Frage in den (virtuellen) Raum: “Liebe existiert nicht… oder doch?”

Sehr lange und ausführlich könnte man darüber diskutieren, ich versuche hier einfach mal die Gedanken schriftlich zu formulieren, die mir im Moment durch den Kopf schwirren:

Gläubige Menschen verstehen unter einzig wahrer Liebe die Liebe zu Gott. Als sogenannter “non-believer”, manchmal Atheist bzw. sporadischer Agnostiker, und meiste Zeit Skeptiker, kann ich damit nichts anfangen.

Der Poet schreibt über die romantische Liebe, diese Form der Liebe, an die die meisten von uns (gerne) glauben (wollen) oder vielleicht irgendwann einmal geglaubt haben… Damit sie aber diesen hohen Stellenwert behält, ist und bleibt sie, im Gegensatz zu Holly- bzw. Bollywoodfilmen, eine unerfüllte Liebe.

Dann könnte man noch viele andere Arten von Liebe aufzählen, die zwischen Eltern und Kindern, etc. – aber irgendwie erscheint mir das nicht relevant oder auch nicht interessant genug.

Ich mache mir Gedanken darüber, was “Liebe” für mich bedeutet bzw. stelle mir die Frage: Muss “es” (damit meine ich eine “Beziehung” zwischen zwei Menschen, die einander viel bedeuten) überhaupt einen Titel haben, oder ist es nicht besser es gar nicht mit dem Wort Liebe zu benennen, sondern es als das zu sehen was es ist… was auch immer es ist…? Vielleicht kann man auf diese Art das Schöne umso mehr genießen, und man fällt nicht so tief, wenn “es” denn doch nicht klappen und dann wieder vorbei sein sollte. Macht man sich nicht sehr verwundbar, wenn man seine Gefühle so preisgibt, sozusagen sein Innerstes nach Außen stülpt, was man später eventuell bereut? Aber darin liegt wohl auch das Risiko und gleichzeitig die Chance, wenn man sich auf “sowas wie Liebe” einlässt…

Was ist schwieriger: Liebe geben oder sie annehmen können? Liebt man nicht oder weniger, wenn man nicht eifersüchtig ist? Ist Liebe das schönste Unglück? Soll man sich auf die Suche nach ihr begeben oder darauf hoffen von ihr gefunden zu werden? Ist Liebe unlogisch und wird daher von logisch-denkenden Menschen belächelt oder sogar verachtet? Ist Liebe nur was für starke Menschen? Besser geliebt und verloren als nie geliebt zu haben? Wie spürt jemand, der noch nie richtig geliebt hat, wie sich Liebe anfühlt? Ist Liebe einfach nur Ansichtssache? Nur weil ich nicht so geliebt werde, wie ich es gerne hätte, bedeutet das, dass ich gar nicht geliebt werde? Nur weil ich “mehr” oder offensichtlicher liebe, heißt das, dass meine Liebe die bessere oder die größere ist? Oder ist die richtige Liebe diejenige, die nichts verlangt, nichts erwartet, die selbstlos ist? …

Ich könnte viele Zitate anführen, die mir zum Thema Liebe einfielen. Ich beschränke mich auf ein paar Zeilen aus dem Gedicht “NO QUESTIONS” von Walter W. Hölbling (aus “Love-Lust-Loss”):

love is

happiness

as well as pain

gratefully I accept both

knowing I am alive