Mit ‘thoughts’ getaggte Artikel

To-do-Listen und andere Dinge…

Donnerstag, 01. April 2010

Ich schreibe mir immer wieder To-do-lists, die mir weiterhelfen sollen, erstens, mein Gewissen zu beruhigen, und zweitens (oft schon längst überfällige) Arbeiten auch wirklich zu erledigen. Aber das ist so eine Sache mit den To-do-Listen: mein Problem besteht oft darin, dass ich viel zu viele Dinge aufschreibe, es dann zu einer DIN A 4 Seite ausartet und ich schon beim Schreiben mit Entsetzen feststellen muss, dass es mir unmöglich ist all diese aufgelisteten Punkte auch zu erfüllen, zumindest nicht innerhalb der kurzen Zeitspanne, die ich mir selbst dafür gebe. Nachdem ich also bemerkt hatte, dass die großen Listen nicht den vorgesehenen Zweck erfüllen, begann ich mir einzelne Dinge auf einzelnen Notizzetteln zu schreiben… so, dass ich eine Sache erledige (der Stapel sollte nach Priorität geordnet sein), und nach Erledigung dieser Aufgabe den Notizzettel zerknülle und in den Altpapierkorb werfe. So hat man nicht nur ein ruhigeres Gewissen, sondern hat sich auch einer gewissen sportlichen Tätigkeit hingegeben… ;-)

Zettelwirtschaft

Aber auch diese meine Notizzettel-Technik hat einen Haken: der Stapel ist ständig zu hoch… und heraus kommt wieder eine Zettelwirtschaft, die ich eigentlich vermeiden will… also, ein neuer Zettel muss her und abgearbeitet werden: “Zettelwirtschaft beseitigen!” :-)

Love does not exist… or does it?

Samstag, 04. April 2009
Love...?

Love...?

So oft in den Mund genommen, so viele Dichter haben darüber geschrieben, so viel wird darüber gesagt… und auch wenn man(n oder frau) nicht daran glaubt oder sich über sie lustig macht, so beschäftigen wir uns doch auf die eine oder andere Art mit ihr… Also stelle ich einfach den Satz bzw. die Frage in den (virtuellen) Raum: “Liebe existiert nicht… oder doch?”

Sehr lange und ausführlich könnte man darüber diskutieren, ich versuche hier einfach mal die Gedanken schriftlich zu formulieren, die mir im Moment durch den Kopf schwirren:

Gläubige Menschen verstehen unter einzig wahrer Liebe die Liebe zu Gott. Als sogenannter “non-believer”, manchmal Atheist bzw. sporadischer Agnostiker, und meiste Zeit Skeptiker, kann ich damit nichts anfangen.

Der Poet schreibt über die romantische Liebe, diese Form der Liebe, an die die meisten von uns (gerne) glauben (wollen) oder vielleicht irgendwann einmal geglaubt haben… Damit sie aber diesen hohen Stellenwert behält, ist und bleibt sie, im Gegensatz zu Holly- bzw. Bollywoodfilmen, eine unerfüllte Liebe.

Dann könnte man noch viele andere Arten von Liebe aufzählen, die zwischen Eltern und Kindern, etc. – aber irgendwie erscheint mir das nicht relevant oder auch nicht interessant genug.

Ich mache mir Gedanken darüber, was “Liebe” für mich bedeutet bzw. stelle mir die Frage: Muss “es” (damit meine ich eine “Beziehung” zwischen zwei Menschen, die einander viel bedeuten) überhaupt einen Titel haben, oder ist es nicht besser es gar nicht mit dem Wort Liebe zu benennen, sondern es als das zu sehen was es ist… was auch immer es ist…? Vielleicht kann man auf diese Art das Schöne umso mehr genießen, und man fällt nicht so tief, wenn “es” denn doch nicht klappen und dann wieder vorbei sein sollte. Macht man sich nicht sehr verwundbar, wenn man seine Gefühle so preisgibt, sozusagen sein Innerstes nach Außen stülpt, was man später eventuell bereut? Aber darin liegt wohl auch das Risiko und gleichzeitig die Chance, wenn man sich auf “sowas wie Liebe” einlässt…

Was ist schwieriger: Liebe geben oder sie annehmen können? Liebt man nicht oder weniger, wenn man nicht eifersüchtig ist? Ist Liebe das schönste Unglück? Soll man sich auf die Suche nach ihr begeben oder darauf hoffen von ihr gefunden zu werden? Ist Liebe unlogisch und wird daher von logisch-denkenden Menschen belächelt oder sogar verachtet? Ist Liebe nur was für starke Menschen? Besser geliebt und verloren als nie geliebt zu haben? Wie spürt jemand, der noch nie richtig geliebt hat, wie sich Liebe anfühlt? Ist Liebe einfach nur Ansichtssache? Nur weil ich nicht so geliebt werde, wie ich es gerne hätte, bedeutet das, dass ich gar nicht geliebt werde? Nur weil ich “mehr” oder offensichtlicher liebe, heißt das, dass meine Liebe die bessere oder die größere ist? Oder ist die richtige Liebe diejenige, die nichts verlangt, nichts erwartet, die selbstlos ist? …

Ich könnte viele Zitate anführen, die mir zum Thema Liebe einfielen. Ich beschränke mich auf ein paar Zeilen aus dem Gedicht “NO QUESTIONS” von Walter W. Hölbling (aus “Love-Lust-Loss”):

love is

happiness

as well as pain

gratefully I accept both

knowing I am alive

Where to draw the line… that is the question!

Donnerstag, 26. März 2009

Every now and then I get frustrated with myself because I try to draw a line somewhere – this applies to all areas of life – and I always have the feeling it’s a wrong line that I’ve drawn. Do you know that feeling too?

It also has to do with categories and boundaries. Taking this weblog as an example, when I was starting it a few days ago I was not sure which language I should use… should it be English because it’s in the www and my English-speaking friends and relatives can follow my life and my thoughts through this blog? Or should it be in German since it’s my native language and most of the time (not always, though) I can express things better in German? Well, the answer can be found somewhere in between – like always. Boundaries are blurring… maybe they always have… They can’t be clearly drawn, so my weblog is just a good example of this grey area, not really black, not really white… 

Speaking of categories, I have also been thinking about categorizing my articles and the links here on my blog. Well, it’s not easy finding the perfect category, for there is no perfect category… so the fact that I put some friends’ homepages and weblogs into the category of “Arts” seemed to be appropriate the moment I created those links and has nothing to do with the assumption that they don’t belong to my friends anymore. ;-) This way one could also think about when to call someone a friend or just an aquaintance? Where do I draw the line there? Soulmates (how many can one have?) - best friends – good friends – friends – people I know – etc.???? Those “friends” on facebook one has, can you really consider them all your friends? And can somebody have 278 friends there and therefore be more popular and cooler than another one? Of course not! All these thoughts come to my mind when I think about categories and boundaries…

So, forgive me, if my categories sometimes don’t seem to be quite right… or if I dare to call somebody a friend I’ve never met in person… But creating categories just makes things easier sometimes (or most of the time?), especially in this fast-moving world… (here one could think about whether the world really moves faster nowadays than 50 years ago… but that is another question…)